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Einfluss des Internets auf Produktpolitik



Aufgaben:

1.) Was bedeutet der Einfluss des Internet auf die sortimentspolitische Maßnahme der Produktinnovation? Geben Sie auch Beispiele.

2.) Inwiefern wird die Produktvariation durch das Internet geprägt?

3.) Bei der Produktdifferenzierung im Online-Marketing erhält das Customizing eine besondere Bedeutung. Welche? Kennen Sie ein Beispiel.

4.) Welche Phasen produktpolitischer Maßnahmen gibt es im Online-Marketing?

5.) Welche sortimentspolitischen Verbundeffekte können durch das Internet realisiert werden?


Lösungen:

1.) Der Einfluss des Internet auf die Produktinnovation bedeutet, dass völlig neue, auf das Internet ausgerichtete Produkte entstehen (z.B. Online-Tageszeitungen) und das Internet in den Produktinnovationsprozess eingreift. Es erhöht die Markttransparenz (z.B. können Ideen ausländischer Anbieter aufgegriffen werden) und dezentrale Unternehmenseinheiten können in den Prozess der Produktinnovation einbezogen werden, z.B. virtuelles Brainstorming. Geeignete organisatorische Strukturen sind dazu jedoch notwendig, z.B. Intranet.

2.) Auch die Kunden können durch das Internet besser auf die Produktpolitik einwirken, z.B. durch Anregungen per E-Mail. Die Folge sind mehr neue Ideen, die zur Verfügung stehen. Diese können dann auch schneller an die entsprechenden Spezialisten weitergeleitet werden. Kosten für „Flops“ werden somit eher vermieden.

3.) Auch die Testphase eines Produktes kann online realisiert werden, digitale Produkte können direkt durch entsprechende Probanden getestet werden. Die Produktbewertung erfolgt digital und somit zeitnah und komfortabel. Bei Konzepttests können den Testpersonen virtuelle Produkte gezeigt werden, was die Veranschaulichung neuer Produktideen und somit auch die Validität erhöht. Werden die Produkte nach der Testphase entwickelt, besteht hier die Möglichkeit des Simultaneous Engineering. Dabei kann an gleichen Objekten zeitgleich gearbeitet werden, z.B. verschiedene Abteilungen an der Beurteilung einer Produktversion. Auch ist eine bessere Koordination der verschiedenen unternehmerischen Teilbereiche möglich.

4.) Die Markteinführung des Produktes kann anhand des Internets schneller und umfassender erfolgen, z.B. durch Werbung auf der Homepage oder E-Mail-Versand an Newsletter-Abonnenten.

5.) Bezogen auf das Online-Marketing können zusätzliche Informationen über das Kernprodukt Teil einer Produktvariation sein. Beispielsweise Informationen über den Nutzen des Produktes für den Kunden (z.B. Testberichte), Informationen zu einzelnen Produktmerkmale (z.B. Simulation der Zuschauerperspektive bei Theatern), Informationen zur Inbetriebnahme von Produkten (z.B. Schaltpläne) oder auch Informationen zur Produktverwendung (Bsp.: internetbasierte Diskussionsrunden zu dem Produkt). Weiterhin ist ein Added value in Form von Serviceleistungen möglich, z.B. Finanzierungsangebote beim Internet-Autokauf.

6.) Das Customizing (ein Produkt ist genau auf einen/mehrere bestimmte Kunden zugeschnitten) erhält durch das Internet eine neue Dimension. Über Konfigurationsseiten können die Kunden „ihre“ Produkte zusammenstellen lassen, die dann für sie produziert werden. So gibt es z.B. bei www.smart.com einen Car-Konfigurator, bei dem man zwischen verschiedenen Farbzusammenstellungen, Sonderausstattungen und Zubehör auswählen kann. Die Bestellung kann sodann online getätigt werden.

7.) Phasen produktpolitischer Maßnahmen im Online-Marketing:
- Bereitstellung ergänzender Produktinformation zum Kernprodukt (zusätzliche Nutzenstiftung für den Kunden, Förderung der Kundenbindung; geringer finanzieller Aufwand).
- Anbieten von internetbasierten Dienstleistungen (Added Value) bzgl. des Kernproduktes (Steigerung des Kundennutzens, aber auch des Aufwands für das Unternehmen)
- Eingreifen der Online-Kunden in die Gestaltung des Kernproduktes (großer Kundennutzen, durchgängige Vernetzung der Informationssysteme ist jedoch notwendig.
Bezogen auf diese drei Phasen steigt also nicht nur der Kundennutzen, sondern auch der Implementierungsaufwand für das Unternehmen.

8.) Durch das Internet können Sortimentspolitische Verbundeffekte besser genutzt werden, z.B. kann das Verhalten der Konsumenten bzgl. Informationsaufnahme und Kauf besser beobachtet werden. Einkaufsportale sind hierfür besonders gut geeignet, z.B. www.amazon.de. Hat ein Kunde hier bereits eine bestimmte Produktkategorie gekauft, so kauft er dann meist auch andere angebotene Produktkategorien, wodurch Akquisitionskosten entfallen. Durch das Kaufverhalten lassen sich zudem Kundenprofile erstellen, die die präferierten Waren der einzelnen Kunden darstellen. Außerdem kann das Sortiment im Internet in seiner ganzen Breite und Tiefe präsentiert werden. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde das für ihn passende Produkt findet und dass er Verbundkäufe tätigt, die sich natürlich auch durch eine größere Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten auszeichnen, als dies im Verkaufsraum der Fall wäre.



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