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Unternehmensentscheidung



Aufgaben:

1.) Definieren Sie „Entscheidung“!
2.) Was ist eine Entscheidungstheorie?
3.) Welche zwei Entscheidungstheorien sind die bekanntesten und was besagen sie?
4.) Was versteht man unter der Laplace-Regel?
5.) Was versteht man unter der Scoring-Methode?
6.) Welche typischen Merkmale weisen Entscheidungssituationen auf?
7.) Nennen Sie Grundkomponenten des Entscheidungsmodells.
8.) Was versteht man im Zusammenhang mit den Entscheidungen unter dem Anspruchsniveau?
9.) Nennen Sie die Komponenten des Entscheidungsvorgangs.
10.) Was versteht man unter dem Aktionsraum?


Lösungen:

1.) Als Entscheidung bezeichnet man die bewusste, das heißt die vernunftgesteuerte Auswahl einer von mehreren möglichen Handlungsalternativen.

2.) Die Entscheidungstheorie ist die theoretische Auseinandersetzung um den Komplex der Entscheidung mit ihren Faktoren. In der Entscheidungstheorie als Wissenschaftszweig werden zwei Richtungen unterschieden: die normative (präskriptive) Entscheidungstheorie und die empirische (deskriptive) Entscheidungstheorie.

3.) Die normative Entscheidungstheorie konzentriert sich auf die Entscheidungslogik, d.h. die Beschreibung von Verfahren einer rationalen Entscheidungsfindung. Hierzu muss eine Reihe von Prämissen angenommen werden. Sind diese Prämissen erfüllt, dann spricht man von einem gut strukturierten Entscheidungsproblem, das einer Entscheidung nach dem Rationalprinzip zugänglich ist. Bei gut strukturierten Problemen sind alle zur Lösung erforderlichen Informationen bereits bei der Problemstellung bekannt, das Problem lässt sich in einem quantitativen Modell abbilden und ein geeigneter Lösungsalgorithmus ist bekannt. Schlecht strukturiert sind Probleme in all den Fällen, in denen mindestens eine dieser Forderungen nicht erfüllt ist. Die empirische Entscheidungstheorie analysiert dagegen durch Beobachtung, Befragungen und Experimente das tatsächliche Entscheidungsverhalten. Da es nicht Aufgabe einer angewandten Wissenschaft sein kann, nur das praktizierte Entscheidungsverhalten zu beschreiben, versucht auch die deskriptive Entscheidungstheorie erfolgversprechende Verhaltensweisen bei der Problemlösung zu identifizieren, wobei schlecht strukturierte Entscheidungsprobleme - in der Realität der Regelfall - Gegenstand dieses Wissenschaftsbereichs sind.

4.) Nach der Laplace-Regel ist die Alternative optimal, die den nutzenmaximalen bzw. schadensminimalen Durchschnittswert aufweist. Da man aufgrund der Ungewissheit nicht davon ausgehen kann, dass ein Zustand eher eintritt als ein anderer, müssen alle Zustände als gleichwahrscheinlich angesehen werden. Es wird daher der Durchschnittswert in den Zeilen für die Alternativen gebildet.

5.) Die Scoring-Methode ist eine Methode eines Entscheidungsmodells bei Sicherheit, bei der alle für die Entscheidung relevanten Kriterien zunächst gewichtet und anschließend auf einer Skale von 0-100 bewertet werden. Man geht davon aus, dass die gewählten Kriterien ihre zukünftigen Zustände annehmen werden, man hat also Sicherheit bezüglich des zukünftigen Umweltzustandes.

6.) Typische Entscheidungssituationen weisen drei Merkmale auf: Erstens muss eine wirkliche Wahlsituation gegeben sein, also mindestens zwei Handlungsmöglichkeiten müssen zur freien Auswahl zur Verfügung stehen. Z. B. ein neues Produkt auf den Markt zu bringen oder nicht. Zweitens muss der Wahlakt auch bewusst vollzogen werden, d.h. das Auswählen gemäß Gewohnheit oder aus reiner Intuition sind keine wirklichen Entscheidungen. Z. B. das Sichten der Post jeden Morgen ist keine Entscheidung. Drittens schließlich soll das Merkmal der Verpflichtung gegeben sein; dies bedeutet, dass der Entscheidungsträger sich verpflichtet fühlen soll, dass die getroffene Entscheidung auch wirklich umgesetzt wird. Von daher darf ein Entscheidungsträger nie solche Alternativen einbeziehen, die er von vornherein nicht umsetzen will oder kann, z. B. das tatsächliche Abwägen von zwei realistischen Investitionen und nicht das Einbeziehen einer Variante, die das Unternehmen nicht finanzieren kann.

7.) Die Grundkomponenten des Entscheidungsmodells sind Aktionen, Umweltzustände und Ergebnismatrix.

8.) Der gewünschte, angestrebte Zustand wird als Anspruchsniveau bezeichnet.

9.) Zu den Komponenten zählen die möglichen Aktionen, aus denen der Entscheidungsträger auswählen kann. Des Weiteren zählen zu den Komponenten die verschiedenen relevanten Umweltzustände, die nämlich der Entscheidungsträger zwar nicht beeinflussen kann, deren Eintreten jedoch die Konsequenzen seiner Aktion klar beeinflussen. Als dritte Komponente ist die Ergebnismatrix zu nennen: Sie ordnet jeder möglichen Kombination von Aktion und Umweltzustand einen Ergebniswert aus Sicht des Entscheidungsträgers zu.

10.) Die Gesamtheit dieser in 9. genannten möglichen Aktionen bezeichnet man als Aktionsraum.



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