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Haushalt und Einkommen



Aufgaben:

1.) Nennen Sie das Ziel des Verbraucherwirtschaftsplanes!

2.) Wie lautet das erste Gesetz nach GOSSEN?

3.) Wie lautet das zweite Gesetz nach GOSSEN?

4.) Welche Kriterien sind für die Verbrauchersouveränität erforderlich?

5.) Erklären Sie, was ein Lohn ist!

6.) Was hat die Grundrente mit dem Boden zu tun?

7.) Was versteht man unter dem Zins?

8.) Was haben Lohn, Grundrente und Zins gemeinsam?

9.) Was ist das Unternehmenseinkommen?

10.) Was versteht man unter dem Arbeitseinkommen?

11.) Was versteht man unter der Lohnquote?

12.) Was versteht man unter der Gewinnquote?

13.) Beschreiben Sie die Machttheorie des Lohnes!

14.) Beschreiben Sie die Lagerrente!


Lösungen:

1.) Das Ziel des Verbrauchswirtschaftsplanes ist es, mit den verfügbaren Mitteln ein Nutzenmaximum, also den höchstmöglichen Nutzen zu erreichen.

2.) Das erste GOSSENsche Gesetz heißt: Mit zunehmender oder mit einer wiederholten Bedürfnisbefriedigung nimmt die Dringlichkeit eines Bedürfnisses ab. Der Grenznutzen nimmt mit der steigenden Gütermenge ab.

3.) Das zweite GOSSENsche Gesetz heißt: Wenn mit den vorhandenen Mitteln ein Maximum an Nutzen erreicht werden soll, müssen die verfügbaren Güter so verwendet werden, dass der Grenznutzen bei allen nachgefragten Gütern gleich groß ist.

4.) Für eine Verbrauchersouveränität ist es erforderlich, der Konsument hat die nötige Marktübersicht, hat ein kritisches Urteilsvermögen bei der Güterauswahl, hat ein ausgeprägtes Verbraucherbewusstsein.

5.) Der Lohn ist das Einkommen aus der Zurverfügungstellung des Produktionsfaktors Arbeit. Den Lohn bezeichnet man auch als Arbeitseinkommen.

6.) Die Grundrente ist das sogenannte Bodeneinkommen. Sie ist die Vergütung für die Bereitstellung des Produktionsfaktors Boden.

7.) Der Zins hingegen ist das Einkommen des Produktionsfaktors Kapital. Finanzielle Mittel werden zur Verfügung gestellt, damit diese Mittel für den Wirtschaftsprozess verfügbar sind. Diese Zinseinkünfte werden auch als Kapitaleinkommen bezeichnet.

8.) Diese drei Einkommen haben gemeinsam, dass die Einkommen aus den Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital darstellen. Diese Einkommen werden als Kontrakt-, also Vertragseinkommen, aber auch als Preiseinkommen bezeichnet. Denn sie entstehen am Arbeitsmarkt, am Kapitalmarkt, am Bodenmarkt nach den Gesetzmäßigkeiten der Preisbildung, also nach Angebot und Nachfrage. Es werden dabei vertragliche Vereinbarungen über die jeweilige Nutzung der Produktionsfaktoren getroffen. Nach dem Abzug dieser Vertragseinkommen verbleibt der Unternehmensgewinn, wenn nicht noch weitere Abzüge getätigt werden müssen.

9.) Das Unternehmenseinkommen ist einfach gesagt, das Einkommen, das bleibt, wenn alle Abzüge vorgenommen wurden.

10.) Das Arbeitseinkommen ist das Einkommen für den Produktionsfaktor Arbeit, wobei der Arbeiterlohn und das Gehalt für den Angestellten unterschieden werden.

11.) Die Lohnquote beschreibt den Anteil der Löhne und Gehälter am Volkseinkommen.

12.) Die Gewinnquote gibt den verbleibenden Rest des Volkseinkommens wieder, das als Gewinn den Unternehmern zufließt.

13.) Die Machttheorie des Lohnes: Neben der Produktivität einer Arbeit wird der Machtfaktor einer Arbeit mit in die Lohnhöhe eingerechnet. Wird der Lohn erhöht, so verringert sich der Unternehmensgewinn. Der Unternehmer würde nun die entgangene Marge auf die Preise drauflegen. Eine Preiserhöhung ist dann unmöglich, wenn sich die Arbeiter in Gewerkschaften organisieren. Somit sei die Frage der Höhe der Löhne eine Frage der Machtverhältnisse zwischen Unternehmer und Gewerkschaft.

14.) Die Lagerrente: Die unterschiedliche Höhe der ersparten Transportkosten ergibt die Lagerrente. Ist ein Boden weiter entfernt vom bevorzugten Wirtschaftsstandort, so entstehen Transportkosten, die im Produktpreis weitergegeben werden. Die Einsparung, die sich ergibt aus den niedrigeren Transportkosten, weil der Boden näher am Wirtschaftsstandort ist, nennt man Lagerrente.



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